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Gesundheits- und Krankenpfleger

Was macht ein Gesundheits- und Krankenpfleger?

Als Gesundheits- und Krankenpfleger bist du für die gesamte Pflege, Beobachtung, Betreuung und Beratung von Patienten zuständig. Dazu gehören auch Pflegebedürftige, die ambulant oder auf einer Station behandelt werden. Du berätst auch Angehörige in Fragen zur Pflege und Gesundheit, hilfst dem Arzt und bereitest Patienten auf medizinische Behan ...
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Als Gesundheits- und Krankenpfleger bist du für die gesamte Pflege, Beobachtung, Betreuung und Beratung von Patienten zuständig. Dazu gehören auch Pflegebedürftige, die ambulant oder auf einer Station behandelt werden.

Du berätst auch Angehörige in Fragen zur Pflege und Gesundheit, hilfst dem Arzt und bereitest Patienten auf medizinische Behandlungen vor.
Du unterstützt pflegebedürftige Menschen im Alltag und hilfst ihnen bei der Nahrungsaufnahme und Körperpflege. Daneben erledigst du die auf der Station anfallenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben, planst, koordinierst und dokumentierst Pflegemaßnahmen.

Du kannst dich auch spezialisieren, z. B. Intensivstation, im Operationssaal oder in der Notfallambulanz arbeiten.

Männliche Azubis: 13.426
Männeranteil: 21 %

(Quelle: Statistisches Bundesamt, 2015)

Wo arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger ?

Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten meist in stationären und auch ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens. Das heißt in Krankenhäusern, Gesundheitszentren, Facharztpraxen, aber auch in Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten. Wer lieber mehr im Büro arbeitet, kann auch Arbeit bei einer Krankenkasse oder beim medizinischen Dienst finden.

Für wen passt der Beruf?

Als Gesundheits­- und Kranken­pfleger muss man verantwortungsbewusst und sorgfältig sein. Bei der Dosierung von Medikamenten muss man genau und feh­lerfrei arbeiten. Da Gesundheits­- und Krankenpfleger manchmal sehr schnell entscheiden müssen, was sie bei einem Patienten zu tun haben, brauchen sie Entscheidungsfähigkeit. Um auf die Ängste und Nöte kranker Menschen und ihrer Angehörigen eingehen zu kön­nen, ist natürlich auch Einfühlungsvermögen erforderlich. Menschen, die sich für diesen Beruf interessieren, sollten außerdem teamfähig und kommunikativ sein und keine Berührungsängste haben.

In der Ausbildung muss man sich umfangreiche Kenntnisse in Biologie (z. B. Anatomie) aneignen. Auch um z. B. die Wirkungs­weise von Medikamenten nachvollziehen zu können, ist ein Verständnis für biochemi­sche Zusammenhänge nötig.

Wie sieht es mit dem Verdienst aus?

Im 1. Ausbildungsjahr 976 €, im 2. Ausbildungsjahr 1.037 €, im 3. Ausbildungsjahr 1.138 €. Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 1.400 bis 2.250 € (brutto).

Welchen Schulabschluss brauchst du?

Du brauchst einen mittleren Bildungsabschluss (Realschule). Aber auch mit einem Hauptschulabschluss und einer zweijährigen Berufsausbildung oder der Qualifikation als Krankenpflegehelfer oder Altenpflegehelfer kann man für die Ausbildung zugelassen werden.

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Wer will gern ins Krankenhaus? Lutz! Schau ihm beim seiner Arbeit als Gesundheits- und Krankenpfleger über die Schulter.

Lutz, Gesundheits- und Krankenpfleger

Das sagen Krankenpfleger

Marcel (19) über seine Arbeit im Krankenhaus

„Ich finde es spannend zu sehen, wie die komplexen Vorgänge im Körper zusammenspielen und der Organismus dadurch als Ganzes funktioniert. Zu meinen Aufgaben zählen die Körperpflege der Patienten und die sogenannte Krankenbeobachtung, zu der die Vitalzeichenkontrolle gehört. Dabei messe ich Blutdruck, Puls und Temperatur der Patienten und trage dies in die entsprechende Krankenakte ein...

Außerdem führe ich Arztanordnungen durch – also ich gebe den Patienten Spritzen oder Infusionen. Auch Wundversorgung und Verbände wechseln gehört zu meinen Tätigkeiten. Ich finde es immer wieder schön, wenn Patienten, die ich betreut habe, gesund nach Hause entlassen werden. Aber obwohl mir mein Beruf viel Spaß macht, finde ich den Schichtdienst und die Arbeit am Wochenende manchmal anstrengend. Eigentlich wollte ich ja mal Fachinformatiker werden. Aber jetzt gibt es für mich nur noch einen Traumberuf: Krankenpfleger."

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