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Boys’Day – Jungen-Zukunftstag in Hamburg

Der Boys’Day wird in Hamburg nach bundesweitem Vorbild durchgeführt.

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration fördert die Durchführung des Boys’Day in sozialen, pflegerischen, erzieherischen und gesundheitlichen Berufs- und Aufgabenbereichen.

Die Boys’Day-Landeskoordinierungsstelle Was für Jungs! koordiniert bereits seit 2003 alle Angebote und Nachfragen in Hamburg. In der Boys’Day-Initiative sind Vertreterinnen und Vertreter der Sozialbehörde, der Bildungsbehörde, der agentur männerwege und weitere interessierte Personen vertreten.

Schulisches

Für die teilnehmenden Jungen wird dieser Tag als schulische Veranstaltung im Sinne von Betriebserkundungen eingeordnet, aus versicherungstechnischen Gründen muss ein Antrag an die Schulleitung eingereicht werden. Im Anschluss an die Veranstaltung ist die Teilnahmebestätigung in der Schule abzugeben.

Es ist darauf zu achten, dass Jungen nur Berufsfelder kennenlernen, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Wenn dieses Kriterium erfüllt ist, wird empfohlen einem Freistellungsantrag statt zu geben. Eine Beschränkung auf einzelne Jahrgangsstufen ist nicht wünschenswert, obliegt allerdings der Schulleitung.

Versicherung

Wenn der Boys'Day als Schulveranstaltung durchgeführt wird, sind die Schüler über die Schule gesetzlich unfallversichert. Ist das besuchte Angebot im Boys’Day-Radar auf der offiziellen Website www.boys-day.de eingetragen, sind die Jungen über eine zusätzliche, sog. subsidiäre Versicherung unfallversichert, die greift, falls es sich nicht um eine Schulveranstaltung handelt.

Bei Personen- und Sachschäden in dem besuchten Betrieb oder der besuchten Einrichtung haftet normalerweise die Familienhaftpflicht. Auch hier gilt: ist das besuchte Angebot im Boys’Day-Radar eingetragen, sind die Jungen zusätzlich versichert, wenn es keine Familienhaftpflicht gibt.

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