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Grundschule ist mehr als Schrift und Zahlen lernen!

Foto: Universität Leipzig - Erziehungswissenschaftliche Fakultät
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Die Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig hat am Boys'Day eine Beufserkundung zum Thema Grundschullehramt veranstaltet. Im Interview berichtet Sibylle Reech, Curricularmanagerin und Leiterin des Studienbüros von den Erfahrungen.

Haben Sie zum ersten Mal am Boys'Day – Jungen-Zukunftstag teilgenommen oder bereits mehrfach?

Im Jahr 2018 nahmen wir zum zweiten Mal am Boys’Day teil.

Wie viele Jungen haben an dem Angebot teilgenommen?

Das Angebot war für 21 Jungen ausgeschrieben. Ursprünglich waren auch alle Plätze gebucht, leider haben mehrere Jungen kurzfristig abgesagt bzw. sind zum Tag selbst nicht erschienen, sodass wir dann mit 13 Jungen arbeiteten. 

Haben die Jungen sich über das Boys'Day-Radar angemeldet oder war es eine geschlossene Gruppe?

Die Jungen haben sich frei über das Radar angemeldet.

Wann haben Sie mit der Organisation angefangen?

Da wir in 2017 etwas kurz entschlossen waren, sind wir die Vorbereitungen für 2018 langfristig angegangen. Bereits mit Veranstaltungsbeginn der Universität im Oktober hatten wir das erste Vorbereitungstreffen, um den groben Rahmen abzustecken und uns der Mitwirkung der verschiedenen Bereiche zu versichern.

Dies war insbesondere von Bedeutung, als dass es Mitwirkungsinteresse aus der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Leipzig gab, wo das Fachstudium für das Kernfach Mathematik, auch für das Lehramt an Grundschulen absolviert wird, und aus der Hochschule für Musik und Theater, eine eigenständige Hochschule, die die Ausbildung für das Kernfach Musik für die Lehrämter der Universität Leipzig übernimmt.

Das Angebot sollte mit Start der Anmeldewebsite im November formuliert sein. Entsprechend erfolgten in der Zwischenzeit Themenabfragen für die verschiedenen Workshops, die Abfrage von räumlichen Notwendigkeiten und Hilfsmitteln.

Mit Vorbereitung des Sommersemesters (ab Januar) war es vor allem wichtig, dass für den Boys'Day 2018 die Räume reserviert werden und die Lehrkräfte, die am Tag beteiligt sind, für die jeweiligen Workshopzeiten frei sind oder freigestellt/vertreten werden können. – Hier war insbesondere die Unterstützung der Hochschullehrkräfte notwendig.

Bereits im Januar wurden alle Schulen der Stadt Leipzig, sowohl Gymnasien als auch Oberschulen, per Mail und Post über das Angebot informiert und nachgefragt, ob an Informationsveranstaltungen zum Tag und zum spezifischen Angebot bestehen. – Mehrere Schulen erbaten Informationsmaterial zum Boys'Day 2018, in einer Schule wurde unser spezifisches Angebot explizit vorgestellt.

War der Tag aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Der Tag war insgesamt ein Erfolg. Die Jungen nahmen die Workshopangebote interessiert auf und wirkten entsprechend der Themen mit. Die Lehrenden/Workshopleiterinnen und -leiter waren angetan davon, wie engagiert und verständig die Jungen (bereits) waren und welch reflektierten Blick sie auf die Anforderungen an einen (guten) Lehrer haben.

Haben Sie einen Tipp für eine Fakultät, die sich am Boys'Day beteiligen möchte?

Insbesondere für "unsere" Jungen war es wichtig, dass etwas passiert, dass sie etwas tun können und keine Vorträge hören müssen. Der Einführungspart wurde zwar gut angenommen und während des Tages wurden immer wieder Nachfragen gestellt, wie ein Studium funktioniert und organisiert wird, im Nachhinein wurden aber die aktiven/aktivierenden Workshops als interessanter und gewinnbringender eingeschätzt.

Am liebsten hätten sich die Jungen vor "richtige" Schülerinnen und Schüler gestellt, um sich in dieser Situation auszuprobieren. (Das wollen wir für 2019 versuchen zu realisieren.)

Am besten, die Jugendlichen arbeiten aktiv an einer kleinen Aufgabe, die Einblick in das Berufsfeld oder die Arbeit an der Uni gibt.