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Identitätsstiftende Rollenbilder im Spannungsfeld zweier Brüder - anhand von Schillers "Die Räuber"

Das Projekt beinhaltet die Analyse, Thematisierung und kreative Bearbeitung des Schiller-Dramas Die Räuber. Das Unterrichtskonzept besteht aus einer Analyse des Dramas mit verschiedenen didaktisch-methodischen Ansätzen:

Die beiden gegensätzlichen Protagonisten stehen für verschiedene Männlichkeitsprinzipien. Die Schüler diskutieren, reflektieren und beziehen Stellung. Mit Rollenspielen wird das Gelesene verarbeitet und gedeutet. Spielräume des Dramentextes werden entdeckt. Selbst produzierte Comics und in heutige und damit authentische Jugendsprache umgeschriebene Dialoge gewährleisten eine zielgruppengerechte Annäherung. Eine Ausstellung in der Aula, selbst gestaltete Rollenspiele und Dramendialoge werden den Parallelklassen der 10. Jahrgangsstufe sowie der Schulöffentlichkeit präsentiert. Fragebogen und Umfrage vervollständigen das Konzept.
 
Die Schüler durchlaufen Reflexionsprozesse und entwickeln ein eigenes Rollenverständnis. Jungen vergleichen, identifizieren oder grenzen sich von den im Schiller-Text präsentierten Männerfiguren ab. Was gehört heute zu einem echten Mann? Was damals bei Schiller? Die Schüler befassen sich mit Rollenbildern, dem Vater-Sohn-Verhältnis und der eigenen Identität. Sie erkennen, dass die eigene Identität im Spannungsfeld der Fremderwartungen und der eigenen Wünsche wachsen kann. Dabei gehören Mut und Idealismus ebenso zum Mann wie auch die verletzten Gefühle und die Sehnsucht nach Anerkennung durch Väter und Autoritäten.
 
Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 8-10. Man bevorzugt den Deutschunterricht. Die Klassen müssen mind. 50% Jungenanteil haben.

Idee: Gymnasium Lindlar