Beratung

Wie können wir helfen?

Telefon

0521.106 7360 (Mo – Fr von 9 – 16 Uhr)

E-Mail

info@boys-day.de

Mediathek

Infofilme und Screencasts

Login

Nur für Unternehmen und Initiativen

Bitte melden Sie sich an:

Passwort vergessen?

Was ich meinem Sohn raten würde – Elternabend

Elternabend an einer Europaschule speziell für Eltern und Söhne, die das deutsche Schulsystem besser kennenlernen wollen

Eltern spielen eine wichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder. Diese Rolle auszufüllen ist schon für Eltern schwierig, die in Deutschland aufgewachsen sind, hier Schule und Berufsausbildung durchlaufen haben und das System aus eigener Erfahrung kennen.

Für zugewanderte Eltern ist diese Herausforderung eine noch größere. ••Welche Anforderungen stellen bestimmte Berufe? Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es? Welche •Interessen und Fähigkeiten hat mein Sohn und wie kann man das herausfinden? Was ist der Berufswahlpass? Was kann mein Sohn schon jetzt tun, damit er gute Chancen hat, seinen Weg zu gehen? Von wem gibt es Unterstützung? Wie kann ich meinen Sohn motivieren?

Beim gemeinsamen Elternabend werden Wünsche, Ideen, Vorstellungen und vielleicht auch Bedenken und Probleme der Eltern gesammelt und Antworten gefunden. Das Zusammenwirken von Schule, Berufsberatung und Integrationsbeauftragter ist hier besonders wichtig: Die Schule gibt dem Ganzen als Veranstaltungsort einen Rahmen und ist auch der Ort, wo die Schüler die nächsten ihrer Schritte gehen werden. Seitens Berufsberatung können konkrete Angebote zur Berufswahl von der Orientierung über die Beratung bis hin zur Ausbildungsstellenvermittlung und ggf. Unterstützung gemacht werden.

Die Unterstützung der Integrationsbeauftragten, die die Eltern im Vorfeld nochmals persönlich angesprochen und zur Teilnahme an diesen wichtigen Termin motiviert hat, stellt sicher, dass die Eltern diesen Termin auch wirklich als Chance sehen, sich zu informieren und es als ihre Aufgabe begreifen, die Jugendlichen zu unterstützen. Die bisherige Erfahrung hat immer wieder gezeigt, dass es schwierig ist, die Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. Im Sinne der Jugendlichen sind daher niedrigschwellige Angebote sowie eine persönliche Ansprache wichtig.

Auch kann durch Beteiligung der Integrationsbeauftragten und deren Finden von deutschkundigen Muttersprachlern, die bei Bedarf übersetzen, sowie dem Einsatz mehrsprachlicher Materialien die Bedenken genommen werden, dass man als Elternteil bei der Veranstaltung nichts versteht und daher nicht teilnimmt.

Idee: Agentur für Arbeit Gießen