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Altenpfleger

Altenpfleger mit alter Dame am Tisch

Was macht ein Altenpfleger?

Als Altenpfleger hast du den ganzen Menschen im Blick: Körper, Geist und Seele. Du betreust, berätst, unterstützt und pflegst ältere Menschen.  Dabei arbeitest du meist im Team. Du unterstützt alte Menschen bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Anziehen und auch bei der Tagesgestaltung – ihr lest zusammen oder spielt etwas. Du bist au ...
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Als Altenpfleger hast du den ganzen Menschen im Blick: Körper, Geist und Seele. Du betreust, berätst, unterstützt und pflegst ältere Menschen.

 Dabei arbeitest du meist im Team. Du unterstützt alte Menschen bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Anziehen und auch bei der Tagesgestaltung – ihr lest zusammen oder spielt etwas. Du bist auch verantwortlich für die korrekte Gabe von Medikamenten und arbeitest mit den behandelnden Ärzten zusammen. Du hilfst bei Notfällen, in lebensbedrohlichen Situationen und begleitest auch Sterbende.

Als Altenpfleger musst du auch organisatorische Tätigkeiten erledigen, z. B. Berichte schreiben und Patientendaten verwalten.

Männliche Azubis: 14.215
Männeranteil: 21 %

(Quelle: Statistisches Bundesamt, 2015)

Wo arbeiten Altenpfleger?

Als Altenpfleger arbeitest du meistens in Altenwohn- und  Pflegeheimen oder bei ambulanten Altenpflegediensten. Aber auch in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken  werden Altenpfleger gesucht.

Während du in Seniorenheimen meistens mit einem festen Team im dem Haus arbeitest, bist du in der ambulanten Pflege viel unterwegs und machst Hausbesuche bei den alten Menschen.

Für wen passt der Beruf?

Altenpfleger tragen viel Verantwortung: Sie müssen genau und sorgfältig arbeiten, z. B. wenn sie Medikamente geben.

Sie sollten außerdem eine freundliche Art haben, Verständnis für die alten Menschen aufbringen und psychisch belastbar sein - d. h. schwierige und manchmal auch traurige Situationen sollten einen nicht gleich aus der Bahn werfen.

Altenpfleger sollten einerseits an medizinischen Dingen interessiert sein, aber auch Lust haben, den Alltag mit alten Menschen abwechslungsreicher und kreativ zu gestalten.

Als Fachkraft können sich Altenpfleger auch weiterbilden: Zur Wohnbereichs- oder Stationsleitung, Pflegedienst- oder Heimleitung, zur Lehrkraft für Pflegeberufe oder in der Pflegewissenschaft.

Wie sieht es mit dem Verdienst aus?

In Einrichtungen des öffentlichen Dienstes erhalten Auszubildende derzeit im 1. Ausbildungsjahr 975 € , im 2. Ausbildungsjahr 1.037 € und im 3. Ausbildungsjahr 1.138 €.

Als Fachkraft nach der Ausbildung kannst du damit rechnen, pro Monat brutto (also vor Abzug der Steuern) etwa 2.000 – 2.400 € zu verdienen, für Nachtdienste gibt es eine Zulage, und wer eine Leitungsposition übernimmt, verdient natürlich mehr.

Welchen Schulabschluss brauchst du?

Für die Ausbildung brauchst du normalerweise einen mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss). Aber es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Hauptschulabschluss zur Ausbildung zugelassen zu werden, z. B. wenn man schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Wenn du einen Hauptschulabschluss hast, könnte der Beruf des Altenpflegehelfers für dich geeignet sein.

Und sonst?

Weil es immer mehr ältere Menschen in Deutschland gibt, sind die Aussichten auf einen Job sehr gut. Manchmal möchten alte Männer lieber von männlichen Altenpflegern betreut werden – auch darum stehen deine Chancen echt gut, wenn du dich als Mann für diesen Beruf entscheidest.

Du kannst dich nach der Ausbildung natürlich auch weiterbilden und als Stations- oder Pflegedienstleiter arbeiten. Manche Altenpfleger machen sich auch selbstständig und gründen einen eigenen Pflegedienst oder werden Lehrer an einer Altenpflegeschule. Du kannst auch ein Studium anschließen und z. B. Pflegewissenschaften -/pädagogik oder Pflegemanagement studieren.

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Daniel ist 20 - und schon im Altenheim. Warum? Er macht eine Ausbildung zum Altenpfleger.

Das sagen Altenpfleger

Daniel (20) macht eine Ausbildung im Altenheim

„Mir macht’s Spaß mit den alten Leuten. Mich freut es immer, wenn sie lachen und sich freuen, mich zu sehen. Oft erzählen sie auch Witze oder Geschichten von früher, echt interessant. Ich werde bei der Arbeit immer der freundliche junge Mann genannt. Männer sind selten in der Altenpflege, in meiner Klasse sind von 22 Leuten nur vier Jungs. Aber Altenpfleger ist mein Traumberuf, ich will nichts anderes machen.“

Matthias (23) Auszubildender im Beruf Altenpfleger

„Ich habe gemerkt, dass ich bei dieser Arbeit etwas verändern und Menschen helfen kann. Die Menschen sind dafür dankbar. Sie nehmen meine Hand oder lächeln mich an. Damit geben sie mir viel für meine Hilfe zurück.“

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