‹ zurück

Erziehungswissenschaften, Pädagogik

grafik recording Neue Wege für Jungs Fachkongress

Was sind Pädagogik oder Erziehungswissenschaften?

Pädagogik, Erziehungswissenschaften und Bildungswissenschaften sind Bezeichnungen für das Studium, das sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Die Erziehungswissenschaft fragt beispielsweise, wie man Kinder fördert, wie man die Weiterbildung von Erwachsenen organisiert, wie Zugewanderte am besten gefördert we ...
mehr

Pädagogik, Erziehungswissenschaften und Bildungswissenschaften sind Bezeichnungen für das Studium, das sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Die Erziehungswissenschaft fragt beispielsweise, wie man Kinder fördert, wie man die Weiterbildung von Erwachsenen organisiert, wie Zugewanderte am besten gefördert werden oder wie alten Menschen geholfen werden kann, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Im Studium geht es um eine wissenschaftliche Ausbildung in den Bereichen Erziehung, Bildung, Lehren und Lernen. Die Studierenden lernen, wie man Lernprozesse im Kindergarten, in der Schule und außerhalb der Schule gestalten und fördern kann. Außerdem lernen sie, wie sie Menschen bei ihrer Entwicklung begleiten und beraten können. Um das alles auch in der Praxis auszuprobieren, muss man während des Studiums mehrere Praktika absolvieren.

Wo kann man mit diesem Studienabschluss arbeiten?

Erziehungswissenschaftler arbeiten zwar oft mit Menschen, sitzen aber auch viel am Schreibtisch. Der größte Teil der Absolventen ist bei sozialen Diensten tätig und arbeitet zum Beispiel bei der Jugendhilfe oder in der Beratung. Stellen gibt es bei Kommunen und in Jugendämtern oder bei freien und kirchlichen Trägern.

Pädagogen mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung arbeiten unter anderem in leitenden Positionen in Volkshochschulen, als Trainer in der betrieblichen Weiterbildung oder als Entwickler von Lernmaterialien in Verlagen. Immer häufiger werden Erziehungswissenschaftler in der Personalentwicklung eingesetzt, die Jobauswahl nach dem Studium ist also vielfältig, man legt sich in der Regel während des Studiums fest, in welche Richtung man gehen will.

Mit dem Abschluss des Studiums erwirbt man übrigens auch die Zugangsvoraussetzung für eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten. Diese staatlich anerkannte Ausbildung führt zur so genannten Approbation, also einer Genehmigung, mit der man – wie ein niedergelassener Arzt – eine Praxis aufmachen kann. Aber auch eine Anstellung z. B. in Kliniken ist dadurch möglich.

Männeranteil: 12 – 21%

(Quelle: Statistisches Bundesamt, 2015)

weniger
zurück
Bestätigen für mehr Datenschutz

Bestätige mit OK, um den Artikel auf dem sozialen Netzwerk Facebook zu empfehlen. Nach deiner Empfehlung werden keinerlei Daten mehr an Dritte gesendet.

Informationen zum Datenschutz

OK