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Arbeiten auf Langeoog

Niklas

Hauswirtschafter Niklas

Niklas ist 25 und ist von Beruf Hauswirtschafter. Er arbeitet in einer Freizeit- und Tagungsstätte auf der schönen Insel Langeoog.


Wo arbeiten Hauswirtschafter?

Als Hauswirtschafter stehen einem so viele Wege offen. Ich arbeite überwiegend in der Großküche unserer Tagungsstätte. Allerdings arbeite ich auch in anderen Bereichen im Haus, z. B. in der Wäschepflege, im Service, in der Reinigung. Oder ich begrüße und betreue unsere Gästegruppen. Meinen Beruf finden wir in noch in weiteren Einrichtungen, z. B. in Seniorenheimen, Krankenhäusern, Hotels, Kindertagesstätten und sogar in Privathaushalten.

Wie bist du darauf gekommen, eine Ausbildung zum Hauswirtschafter zu machen?

Ich habe den Beruf Hauswirtschafter in der einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft kennengelernt. Ich konnte mir vorher die Berufe Koch oder Erzieher vorstellen. Aber durch die Berufsfachschule und das Praktikum habe ich festgestellt, dass der Beruf Hauswirtschaft Teile von beiden Berufen integriert. Außerdem wurde mir ein Ausbildungsplatz angeboten. Und so kam eins zum anderen.

Was magst du an deinem Job besonders? Was sind die Herausforderungen?

Ich liebe die Vielfältigkeit der Tätigkeiten und Einsatzbereiche. In so einem Tagungshaus gibt es viele verschiedene Aufgaben. Es wird nicht eintönig, weil man überall eingesetzt werden kann. Besonders mag ich es, wenn es den Gästen bei uns gefällt. Ich arbeite gerne in der Küche, weil ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann, z. B. beim Speisen anrichten. Bei der Arbeit in der Küche dreht sich alles um das Wohl unserer Gäste. Ihnen soll es später schmecken.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Digitalisierung in deinem Job?

Nachhaltigkeit ist in meinem Beruf ein wichtiges Thema. Gerade in der Hauswirtschaft ist es wichtig und einfach, die Umwelt zu schützen. Wie zum Beispiel durch den Einkauf regionaler Lebensmittel und, wenn finanzierbar, auch Bioprodukte oder den Einsatz von umweltfreundlichen Reinigungsmitteln.

Das Thema Digitalisierung geht in meinem jetzigen Betrieb leider noch gar nicht über den Standard hinaus. Um Arbeitswege zu sparen und die Kommunikation mit der Verwaltung einfacher zu gestalten, wäre zum Beispiel ein Monitor in den einzelnen Bereichen des Hauses gut, auf denen das wichtigste über die Gästegruppen zu lesen ist.

Gibt es Aufgaben in deinem Job, die man nicht unbedingt vermuten würde?

Tatsächlich kann ich mich als Mann für alles bezeichnen, auf jeden Fall an meiner jetzigen Arbeitsstelle. Denn ich arbeite eigentlich in allen Bereichen, von der Pflege der Außenanlagen bis hin zu hausmeisterlichen Tätigkeiten.

Außerdem bin ich seit dem Sommer als Hauswirtschaftsbotschafter für das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) ehrenamtlich tätig. Dadurch habe ich neue Leute kennengelernt, vertrete meinen Beruf und habe Spaß dabei.

Was würdest du Jungs raten, die sich für den Job interessieren und warum sollten (noch) mehr Männer den Beruf ergreifen?

Jede*r darf das machen, was Spaß macht. Heutzutage sollte man für alles offen sein. Wir Männer können super kreativ arbeiten und auch der tägliche Umgang mit Menschen ist für viele Jungs ein Kriterium bei der Berufswahl. Warum also nicht in der Hauswirtschaft arbeiten, die uns genau das bietet. Und wie schon erwähnt, gibt es so viele unterschiedliche Arbeitsplätze und Weiterbildungsmöglichkeiten. Da ist für jeden etwas dabei.

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