Vier Fragen zum Boys'Day an das FEZ-Berlin
Carola Mücke ist Projektleiterin des Future-Labs im FEZ und leitet seit 2025 eine teamübergreifende Orga-Gruppe zum Boys'Day und Girls'Day.
Das FEZ gehört zusammen mit der LMAB (Landesmusikakademie Berlin) zu Europas größten nicht-kommerziellen Freizeitzentren. Das Haus hat 2021 zum ersten Mal am Boys'Day teilgenommen, bedingt durch die Corona-Pandemie in Form einer Online-Veranstaltung.
1. Was wollten Sie mit dem Boys'Day erreichen?
Unser Haus stellt einen bunten Fächer an Arbeitsplätzen dar, die sowohl Ausbildungs- als auch Studienberufe beinhalten. Wir wollten am Aktionstag gerne Anwendungsbereiche aus unserem Alltag vorstellen.
2. Warum ist der Boys'Day wichtig?
So schön es wäre nicht mehr über klischeebelastete Berufswahl zu sprechen, wir leben leider noch nicht in dieser Realität. Es ist wichtig, junge Menschen für diese Problematik zu sensibilisieren und sie auf ihrem eigenen Weg zu stärken.
3. Welchen Ratschlag haben Sie für Jungen und junge Männer?
Probiert alles aus! Es gibt mittlerweile sehr viele Möglichkeiten Einblicke in Berufsbilder zu bekommen. Durch eine Vielzahl von Eindrücken können sich auch Entscheidungsgrundlagen verschieben.
4. Ihr Tipp für andere Boys'Day-Anbieter?
Wir haben gute Erfahrung mit einer ca. halbstündigen Einführung gemacht. Dabei achten wir auf eine lebhafte und interaktive Moderation, die allerdings auch Fakten zum Gender Pay Gap und Rollenklischees thematisiert. Nur durch Aufklärung können wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten.
