Beratung

Wie können wir helfen?

Telefon

0521.106 7360 (Mo – Fr von 9 – 16 Uhr)

E-Mail

info@boys-day.de
25.11.2021

BIBB legt Forschungsprogramm zur Pflege auf

Die Bundesregierung unterstützt die Pflege mit vielen Maßnahmen, um Pflegeberufe attraktiver zu gestalten.

Ziel ist es, die Versorgungssicherheit, Selbstbestimmung und Autonomie der zu pflegenden Menschen zu fördern und den Arbeitsalltag von Pflegekräften zu verbessern.

Digitalisierung kann dies befördern, wenn notwendige Kompetenzen bei beruflich Pflegenden in Aus-, Fort- und Weiterbildung systematisch aufgebaut und regelmäßig aktualisiert werden. Aber werden digitale Technologien in der Pflegeausbildung auch akzeptiert?

Eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, dass die Mehrheit der Lehrenden digitale Medien auch nach der Pandemie dauerhaft als Arbeitsform einsetzen wollen. Hierzu gehören zum Beispiel Videos, Online-Tutorials, Lern-Apps oder Programme für kreatives Arbeiten. Hemmnisse werden vor allem in einer noch fehlenden professionellen Betreuung der digitalen Infrastruktur in den Pflegeschulen gesehen. Die BIBB-Erhebung erfolgte online im Frühjahr 2021, insgesamt 430 Lehrende aus 179 Schulen nahmen teil. Erhoben wurden unter anderem soziodemografische Daten und Angaben zur technischen Ausstattung der Schulen beziehungsweise im Homeoffice sowie zu deren Einsatz bei der Unterrichtsgestaltung. Zudem wurden die Teilnehmenden nach ihrer Einschätzung zur Qualität der verfügbaren Lehrmethoden und -medien befragt. Lehrende benötigen demnach nicht nur digitale Kompetenzen, um das Angebot nutzen zu können, es bedarf auch eines breit angelegten Diskurses über die Herausforderungen und Potenziale einer digital-gestützten Lehre.

Wie sich die Digitalisierung auf die Pflege und die Ausbildung auswirkt, wird auch auf der heute beginnenden, zweitägigen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungs­forschungsnetz (AG BFN) "Digitalisierung in den Gesundheitsberufen" erörtert. Im Mittel­punkt stehen drei Themenschwerpunkte:

  • Digitalität in pflege- und gesundheitsberuflichen Handlungsfeldern,
  • Professionalisierung des Bildungspersonals im Kontext der Gesundheitsberufe und
  • digital gestützte Lehr-Lernszenarien in den Gesundheitsberufen.

Zur Pressemitteilung: bibb.de

Artikel teilen