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22. Oktober 2020

Geschlechtsspezifische Unterschiede bei globalen und multikulturellen Themen

Laut einer PISA-Sonderauswertung der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) gelingt es den Schulen in vielen Bildungssystemen weltweit nicht, Mädchen und Jungen die gleichen Chancen zu bieten, Kenntnisse über globale und multikulturelle Themen zu erwerben und dieses Wissen anzuwenden.

Jungen gaben im Schnitt der OECD-Länder häufiger als Mädchen an, an Aktivitäten teilzunehmen, bei denen von ihnen erwartet wird, ihre Meinung äußern und diskutieren.

Derweil gaben Mädchen häufiger als Jungen an, an Aktivitäten teilzunehmen, bei denen es um Verständnis und Kommunikation in interkulturellen Situationen geht.

Jungen lernen eher etwas über die Vernetzung der Wirtschaft verschiedener Länder. Sie suchen häufiger im Internet nach Nachrichten und werden auch öfter von den Lehrkräften aufgefordert, ihre persönliche Meinung zu internationalen Nachrichten zu äußern. Sie nehmen häufiger an Klassendiskussionen über Weltereignisse teil und analysieren globale Themen.

Überwiegend auch im deutschsprachigen Raum gaben Mädchen häufiger an, dass sie lernen, wie sie Konflikte mit Mitschülerinnen und -schülern in der Klasse lösen, welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Kulturen gibt und warum Menschen aus verschiedenen Kulturen bei manchen Themen unterschiedliche Sichtweisen haben.

Mehr dazu: bildungsklick.de

Direkt zur Studie (englisch): oecd.org