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11.5.2021

Mehr Beschäftigte in der Alten- und Gesundheitspflege

Die Bundesagentur für Arbeit teilt mit: Die Zahl der Beschäftigten in der Alten- und Gesundheitspflege ist trotz Pandemie weiter gestiegen.

Im Oktober, bis zu diesem Monat liegen derzeit Daten vor, gab es in der Gesundheits- und Altenpflege rund, 1,77 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Das sind 43.300 mehr als ein Jahr zuvor. Das gesamte Gesundheitswesen gehört zu den wenigen Branchen, die vergangenes Jahr nicht von einem Beschäftigungsrückgang betroffen waren.

In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Pflege überdurchschnittlich um 14 Prozent gestiegen. Bezogen auf alle Beschäftigten lag der Anstieg bei acht Prozent.

Sowohl für Fachkräfte in der Gesundheits- als auch der Altenpflege stellt die BA einen deutlichen Fachkräftemangel fest. Auf aktuell 12.700 gemeldete Stellen für Fachkräfte in der Gesundheitspflege kommen lediglich 5.800 Arbeitslose. In der Altenpflege sind für 12.800 Stellen nur 3.600 Arbeitslose registriert. Dem gegenüber gibt es bei Altenpflegehelfern und Krankenpflegehelfern deutlich mehr Bewerber als Stellen.

Der Fachkräfteengpass ist weiterhin erheblich. Einerseits führen die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt zu steigendem Bedarf an Pflegepersonal. Andererseits steigt der Anteil der älteren Beschäftigten in der Gesundheitspflege, sodass hier in den kommenden Jahren Fachkräfte ersetzt werden müssen, um Rentenabgänge zu kompensieren. Auf die Altenpflege trifft das weniger zu.

Quelle: arbeitsagentur.de/presse/presseinformationen

Insbesondere für junge Männer, die sich für den Pflegeberuf interessieren, gibt es die Website: zukunftsberuf-pfleger.de

BIBB-Pflege-Panel liegt vor

Zudem hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ein bundesweit einzigartiges Pflege-Panel aufgebaut. Damit werden künftig kontinuierlich Daten zur Entwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland erhoben.

Erste Befragungen im Rahmen des Panel-Aufbaus zeigen, wie attraktiv die neuen Pflegeausbildungen sind: mehr als acht von zehn befragten Personen (83,6 Prozent) attestieren der neuen Pflegeausbildung eine größere Flexibilität im späteren Berufsleben. Knapp 58 Prozent glauben an eine Verbesserung der internationalen Anschlussfähigkeit und rund 64 Prozent bescheinigen eine steigende Professionalisierung des Berufsbereichs. Dass die neuen Pflegeausbildungen die Attraktivität des Pflegeberufes deutlich steigern, bestätigen ebenfalls fast 57 Prozent. 

Mehr zum Pflege-Panel:  bibb.de

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