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15. Juli 2019

Praxis-Workshop zu klischeefreien Werkstatttagen

Im Berufsorientierungsprogramm (BOP) können Jugendliche ihre Talente und Stärken entdecken und sich in unterschiedlichen Berufsfeldern ausprobieren. Doch gerade im Hinblick auf Gendersensibilität gibt es Verbesserungsbedarf. Was bedeutet das für die Ausbilderinnen und Ausbilder?

Die meisten Jungs mögen Holz oder Metall, Mädchen wollen lieber zu Hauswirtschaft oder Pflege: Viele Jugendliche interessieren sich während der Werkstatttage im BOP für Berufsfelder, die ihren traditionellen Geschlechterrollen entsprechen. Mädchen fühlen sich zudem von den Werkstatttagen weniger angesprochen als Jungen. Dies ergab die langjährige Programmevaluation.

Ziel des BOP ist es jedoch, den Jugendlichen ihre Stärken und Talente bewusst zu machen, sie sich ausprobieren zu lassen und sie zu ermuntern, diese Erfahrungen als Grundlage für die spätere Berufswahl zu nehmen. Geschlechterrollen sollten dabei reflektiert werden und nicht einschränkend wirken. Das BOP möchte sowohl Jungen als auch Mädchen während der Werkstatttage gleichermaßen ansprechen und begeistern, auch in für das jeweilige Geschlecht bisher untypischen Berufsfeldern. Wie kann dies gelingen?

Ende Mai 2019 bot die Programmstelle erstmals einen eineinhalbtägigen Praxis-Workshop zum Thema "Klischeefreie Werkstatttage" speziell für Ausbilderinnen und Ausbilder und für Projektleitungen in Berufsbildungsstätten an. Mit dem Workshop sollten die Themen Gender und Klischeefreiheit im Zusammenhang mit den Werkstatttagen näher beleuchtet und Impulse für mehr Klischeefreiheit bei der Berufsfeldwahl gesetzt werden.

Mehr dazu: berufsorientierungsprogramm.de